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Was bremst den Online-Handel?
31.07.2012 2409

Was bremst den Online-Handel?

Der Online-Umsatz in Russland wird bis 2020 um das Fünffache auf 50 Milliarden US-Dollar steigen, prognostizieren Analysten der Venture-Capital-Gesellschaft Fast Lane Ventures und des Beratungsunternehmens East-West Digital News. Aber trotz der recht schnellen Wachstumsrate werden wir mehr als ein Jahrzehnt brauchen, um das aktuelle Niveau des E-Commerce-Marktführers - der USA - zu erreichen.

Laut Fast Lane Ventures stieg das E-Commerce-Volumen in Russland zwischen 2010 und 2011 um 2 Mrd. USD auf 10,5 Mrd. USD, bis 2015 wird es auf 23 bis 30 Mrd. USD ansteigen, dies sind jedoch nur 5% des gesamten Einzelhandels Wie in den Vereinigten Staaten und in Westeuropa liegt diese Zahl jetzt bei 7 bis 9%, während sie in Großbritannien kürzlich 10% überschritten hat. In den Vereinigten Staaten war die Verteilung der Verkäufe über das Internet ungefähr so ​​hoch wie bei uns im Jahr 2008, so die Forscher. Im vergangenen Jahr betrug das Online-Handelsvolumen in den USA 202 Milliarden US-Dollar.

Die Experten von Fast Lane Ventures haben den Markt erkundet und mehr als 80 Analysten und Führungskräfte des Unternehmens befragt. Nach ihrer konsolidierten Meinung wird die Senkung der Kosten für die Bereitstellung und Entwicklung des Internets im Land dazu beitragen, das Wachstum des elektronischen Handels in Russland zu beschleunigen. Niedrige Breitbanddurchdringung und Logistikdefizite sind die Hauptprobleme der Branche. Im Jahr 2011 kauften nur 15% der erwachsenen Bevölkerung Russlands online ein. Logistik und Lieferung sind in den Regionen nach wie vor schwierig, und große Einzelhändler können es sich leisten, diese Hürde durch ihre eigenen Logistikeinrichtungen und durch die Schaffung von Lagern und Sortierzentren zu überwinden.

Laut einer Studie von Fast Lane Ventures haben die Russen im vergangenen Jahr 89 Millionen Bestellungen für Waren aufgegeben, davon 45 Millionen Bestellungen aus den Regionen. Laut VTsIOM gaben unsere Online-Käufer im Jahr 2011 durchschnittlich 3500 Rubel für Online-Einkäufe aus. Zu den Faktoren, die das Wachstum dieses Marktes behindern, zählen unter anderem die geringe Verbreitung von bargeldlosen Zahlungsmethoden im ganzen Land, über die die meisten Transaktionen im Netzwerk abgewickelt werden, sowie der Mangel an qualifiziertem Personal in der Branche. Die Investitionstätigkeit nimmt rapide zu, aber Beispiele für Projektrückzahlungen sind eher die Ausnahme, und die Situation wird zumindest kurzfristig so bleiben, so die Analysten.

Unter den europäischen Ländern belegt Russland 2011 nach Großbritannien (80 Mrd. USD), Frankreich (50 Mrd. USD), Deutschland (35 Mrd. USD) und Italien (11 Mrd. USD) den fünften Platz bei den Internetverkäufen. In anderen europäischen Ländern sind die Online-Umsätze viel geringer - dies ist laut Fast Lane Ventures auf die schwierige wirtschaftliche Lage in der Region zurückzuführen. Analysten der Risikokapitalgesellschaft prognostizieren, dass es in Russland bis 2013 90 Millionen Internetnutzer geben wird. Zuvor haben Analysten der Boston Consulting Group berechnet, dass der Beitrag des Internets zum russischen BIP im Jahr 2010 1,9% (835 Milliarden Rubel) betrug. Diese Zahl berücksichtigt nicht nur den Online-Verkauf von Waren und Dienstleistungen, sondern auch Investitionen in die Branche. Über diese Zeitung die Moskauer Nachrichten.

Der Online-Umsatz in Russland wird bis 2020 um das Fünffache auf 50 Milliarden US-Dollar steigen, prognostizieren Analysten der Venture-Capital-Gesellschaft Fast Lane Ventures und des Beratungsunternehmens East-West Digital News. Aber trotz ...
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