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In Deutschland gingen die Online-Schuhverkäufe im Jahr 2022 um 16,6 % zurück
09.03.2023 1725

In Deutschland gingen die Online-Schuhverkäufe im Jahr 2022 um 16,6 % zurück

Die Verbraucheraktivität in Deutschland ging 2022 zurück, die Online-Verkäufe gingen im Jahresvergleich um 8,8 % zurück, die Schuhbranche war am stärksten betroffen, so ein statistischer Bericht des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel BEVH. Laut shoeintelligence.com führen die BEVH-Analysten den Rückgang der Online-Verkäufe auf die Auswirkungen des militärischen Konflikts in der Ukraine auf die Wirtschaft des Landes zurück.

Nominal, also nicht inflationsbereinigt, sind die Online-Umsätze in Deutschland im Jahr 2022 um 8,8 % auf 90,4 Milliarden Euro gesunken, verglichen mit einem Umsatz von 99,1 Milliarden Euro im Jahr 2021. Aber im Vergleich zu vor der Pandemie 2019 stiegen die Online-Verkäufe im Jahr 2022 um 24,5 %. (Die Pandemie hat den E-Commerce insgesamt angekurbelt.)

Am stärksten betroffen waren im Berichtsjahr 2022 die Online-Schuheumsätze, die um 16,6 % auf 4,50 Milliarden Euro zurückgingen, verglichen mit 5,45 Milliarden Euro im Vorjahr. So gingen beispielsweise die Bekleidungsverkäufe im Land im Jahr 2022 um 12,8 % auf 16,79 zurück. Milliarden Euro von 19,72 Milliarden Euro im Jahr 2021. Die Daten zeigen auch, dass Multichannel-Händler stärker betroffen sind als reine Online-Player.

„Die Krise hat sich eindeutig auf den Online-Verkauf ausgewirkt. Die ausgeprägte Kaufzurückhaltung insbesondere bei nicht lebensnotwendigen Gütern spiegelt die aktuelle Verunsicherung der Menschen in Verbindung mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten wider“, kommentierte BEVH-Präsident Gero Furchheim.

 

 

 

Die Verbraucheraktivität in Deutschland ging im Jahr 2022 zurück, die Online-Verkäufe gingen im Jahresvergleich um 8,8 % zurück, die Schuhbranche wurde laut einem statistischen Bericht des Deutschen…
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