Der Streit zwischen den Steuerbehörden und Ralf Ringer dauert an. Ralf Wecker
11.11.2025 1546

Der Streit zwischen den Steuerbehörden und Ralf Ringer dauert an.

Die Moskauer Steuerinspektion Nr. 15 hat beim Schiedsgericht Klage gegen die Ralf Ringer Production LLC, eine Tochtergesellschaft des Schuhhändlers Ralf Ringer, eingereicht und fordert 1,28 Milliarden Rubel, wie die Zeitung Kommersant berichtet. Laut Geschäftsführer und Inhaber Andrej Bereschnoi basiert die Klage auf denselben „umstrittenen Ergebnissen“ von Betriebsprüfungen aus den Jahren 2014 bis 2017. Die gesamten Steuerschulden gegen den Konzern belaufen sich auf über 3,2 Milliarden Rubel.

Das Unternehmen wird die Vorwürfe weiterhin anfechten, da es sie für unbegründet hält. Der Bundessteuerdienst hat sich zu dem Sachverhalt nicht geäußert.

Vor genau einem Jahr berichteten wir, dass gegen Andrey Berezhnoy, den CEO von Ralf Ringer, Anklage erhoben wurde, zwischen 2015 und 2017 Steuern in Höhe von 588 Millionen Rubel hinterzogen zu haben. Das Verfahren wurde im Frühjahr 2025 mangels Beweisen für eine Straftat eingestellt. Gleichzeitig wurde die Ralf Ringer AG für insolvent erklärt. Dies hielt den russischen Hersteller und Einzelhändler jedoch nicht davon ab, sein Geschäft weiter auszubauen.

Laut dem Jahresabschluss des Unternehmens für 2024 beliefen sich die Gesamteinnahmen der Ralf Ringer-Unternehmensgruppe auf 11 Milliarden Rubel, der Nettogewinn von Ralf Ringer Production erreichte 176,8 Millionen Rubel und der Gesamtverlust der Handels- und Produktionsunternehmen betrug 1,1 Milliarden Rubel.

Die Moskauer Steuerinspektion Nr. 15 hat beim Schiedsgericht Klage gegen Ralf Ringer Production, eine Tochtergesellschaft des Schuhhändlers Ralf Ringer, eingereicht und fordert 1,28 Milliarden Rubel. Wie der Geschäftsführer und Inhaber des Unternehmens gegenüber der Zeitung Kommersant erklärte…
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