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Der russische E-Commerce-Markt wird 2011 um 30-40% wachsen
06.12.2011 1971

Der russische E-Commerce-Markt wird 2011 um 30-40% wachsen

In den letzten Jahren hat der Internethandel in Russland an Dynamik gewonnen - sein Wachstum wird zweistellig berechnet. Die Entwicklung des physischen Einzelhandels hat sich dagegen etwas verlangsamt. Darüber hinaus beginnen immer mehr Netzwerke mit dem E-Commerce und werden zu Multi-Channel-Netzwerken. Laut einer PwC-Studie wird sich dieser Trend in den folgenden Jahren fortsetzen, und der Online-Handel wird sich nach einem Anstieg der Internetnutzer auch außerhalb der Hauptstadt entwickeln.

Laut PwC ist die Anzahl der Kunden in Online-Shops seit 2009 um 12% gestiegen. 92% der von der Agentur Romir befragten Russen haben in diesem Jahr mindestens einmal über das Internet eingekauft. Der größte Anstieg der Popularität war im Segment Bekleidung und Schuhe (um 13%) sowie im Segment der Video- und Audioprodukte (um 12%) zu verzeichnen.

Der Wert von Einkäufen in Online-Shops wächst allmählich. Im Jahr 2008 bestand der größte Anteil (41%) aus Einkäufen im Wert von 500 bis 3 Rubel, und im Jahr 2010 verringerte sich ihr Anteil auf 27%. Im Jahr 2010 ging die größte Anzahl von Einkäufen (30%) auf Bestellungen von 10 bis 30 Rubel zurück, was wahrscheinlich auf einen Anstieg des Online-Umsatzes mit Haushaltsgeräten und Mobiltelefonen zurückzuführen ist. Gleichzeitig nimmt der Anteil sehr kleiner Einkäufe (bis zu 500 Rubel) allmählich ab - von 13% im Jahr 2008 auf 5% im Jahr 2010.

Sehr teure Einkäufe - von 100 Rubel - im Jahr 2010 machten nur 2% der Befragten im Internet aus, und dieses Segment zeigt keinen klaren Aufwärtstrend.

Laut PwC kaufen Moskauer im Internet ein, um Zeit zu sparen, und die Bewohner der Regionen suchen nach Produkten, die sie in einem normalen Geschäft nicht finden können. Für diese und andere ist unter anderem der Kaufpreis wichtig.

Verbraucher aus Industrieländern werden von anderen Motiven angetrieben. Wie eine PwC-Studie aus dem Jahr 2010 in Großbritannien ergab, entscheiden sich 80% der Befragten für das Internet, da sie jederzeit einkaufen können. Für die Europäer ist dies wichtiger, da die Geschäfte dort früher schließen als in Russland und viel weniger Zeit für traditionelle Einkäufe bleibt. Zwei weitere Gründe sind niedrigere Preise und ein einfacher Vergleich der Produkte.

Laut PwC-Analysten wird der Online-Handel nach der Verbreitung des Internets in den Regionen wachsen, wenn auch viel langsamer. Nach den Prognosen von FOM und Yandex wird die Durchdringung des globalen Netzes in den Regionen bis Herbst 2014 70% betragen, verglichen mit 48% im Herbst 2011. Die Kluft zwischen Moskau und den Regionen hinsichtlich der Netzdurchdringung bis 2015 wird sich um das Dreifache verringern. Das Misstrauen gegenüber Online-Einkäufen wird allmählich nachlassen.

Darüber hinaus wird sich der Multichannel-Verkauf in Russland weiter verbreiten: Online- und Offline-Einkäufe verschmelzen für den Verbraucher zu einem einzigen Prozess. Daher ist es für traditionelle Einzelhändler sehr wichtig, das Netzwerk vollständig zu nutzen und Ressourcen zuzuweisen, um die Online-Ausrichtung aktiv zu unterstützen. In diesem Fall wird eines der vielversprechenden als Hybridformat bezeichnet. Als Beispiel können wir das Projekt „Connected“ Enter anführen, das Online- und Offline-Handel sowie Kataloghandel kombiniert.

Ein weiterer starker Trend ist die Nutzung sozialer Netzwerke zur Werbung für Waren. In Russland haben laut VTsIOM mehr als 52% der Russen einen Account in sozialen Netzwerken. In Vkontakte- und Facebook-Netzwerken sind die meisten bekannten Marken und Geschäfte vertreten. Übrigens kam kürzlich Detsky Mir zu sozialen Netzwerken. In nur einer Woche nach Projektbeginn wurden mehr als 14 Mitglieder von VKontakte-Gruppen, mehr als 1,7 Nutzer auf Facebook. Darüber schreibt die Seite sostav.ru

In den letzten Jahren hat der Internethandel in Russland an Dynamik gewonnen - sein Wachstum wird zweistellig berechnet. Die Entwicklung des physischen Einzelhandels hat sich dagegen etwas verlangsamt. Das ist alles ...
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