Nike zwang Partner, „Regenbogen“-Sneaker zu verkaufen
16.07.2015 10963

Nike zwang Partner, „Regenbogen“-Sneaker zu verkaufen

In St. Petersburg ist die Zahl der Nike-Filialen um das Vierfache zurückgegangen, der Grund dafür ist laut ehemaligen Partnern des Unternehmens Willkür in der Sortimentspolitik. Von den 4 Nike-Monomarkengeschäften, von denen ein erheblicher Teil lokalen Unternehmen gehörte, sind heute nur noch 24 übrig. Davon gehört nur einer dem St. Petersburger Player – Rockland, der unter seiner eigenen Marke operiert, aber 6-80 % des Nike-Sortiments verkauft, der Rest gehört Nike selbst und der Bundesgesellschaft Inventive Retail Group.

Ehemalige Partner werfen Nike Willkür und die Durchsetzung einer Sortimentspolitik vor. Ihrer Meinung nach drängt das Unternehmen seinen Partnern seine Unternehmenswerte zu streng auf, indem es sie beispielsweise dazu verpflichtet, eine Kollektion in Geschäften zu haben, die sich an die LGBT-Community richten („Regenbogen“-Sneaker und Sneakers). Oder indem Sie im März Sommersneaker in leuchtenden Farben verschicken, obwohl in Russland zu dieser Zeit noch Schnee liegt. Nike hingegen ist der Meinung, dass Händler alle von ihnen versendeten Waren verkaufen können sollten.

Nach der Schließung von Partnergeschäften beschloss der Weltmarktführer der Sportbranche, den Ansatz beim Aufbau eines Händlernetzes in Russland zu ändern und künftig auf einen Bundesvertriebspartner statt auf kleine lokale Player zu setzen.

In St. Petersburg ist die Zahl der Nike-Filialen um das Vierfache zurückgegangen, und der Grund dafür ist nach Angaben der ehemaligen Partner des Unternehmens Willkür hinsichtlich des Sortiments ...
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