Die Lamoda-Plattform verfügt über einen neuen Bereich und neue Nutzungsbedingungen zur Förderung lokaler Designermarken.
06.08.2026 1894

Die Lamoda-Plattform verfügt über einen neuen Bereich und neue Nutzungsbedingungen zur Förderung lokaler Designermarken.

Der russische Online-Marktplatz Lamoda hat beschlossen, sein Sortiment um lokale Designerkleidung, Schuhe und Accessoires zu erweitern. Diese Marken erhalten zudem Marketingunterstützung. 

Die Rubrik Designermarken ist seit 2023 bei Lamoda vertreten und hat eine stetig positive Entwicklung gezeigt: Die Anzahl der vertretenen einheimischen Marken hat sich vervierfacht, und bis Ende 2025 stieg der Umsatz in dieser Rubrik um 73 %, bei einem durchschnittlichen Bestellwert von +8 % auf 5.680 Rubel.

Die Provision für Marken im FBO-Bereich – wenn ein Verkäufer eine Warenlieferung an das Marktplatzlager liefert und der Marktplatz die gesamte Abwicklung übernimmt – beträgt 35 %. Darin enthalten sind Betriebskosten wie Warenannahme, Lagerung von Artikeln mit geringem Umschlag und Bearbeitung von Retouren.

Der FBS-Satz (wenn der Verkäufer den Shop und sein persönliches Konto auf der Marktplatz-Website nutzt und nach Erhalt einer Bestellbenachrichtigung die Waren selbst verpackt und an den Abholpunkt des Marktplatzes liefert) beträgt 25 %.

Lamoda verspricht den Marken in seiner Rubrik „Russische Designer“ nicht nur eine sorgfältig ausgewählte Produktplatzierung und einen eigenen Online-Shop, sondern auch systematische Marketingunterstützung. 

Zu diesem Zweck nutzt der Marktplatz seine eigenen Werbemittel, um die Sichtbarkeit von Designermarken zu erhöhen: Markenunterstützung in sozialen Medien, regelmäßige redaktionelle Auswahl und monatliche redaktionelle Überprüfungen, zielgerichtete Newsletter und Bannerwerbung für relevante Zielgruppen. 

Darüber hinaus startet Lamoda eine groß angelegte Werbekampagne, die Fernsehen, Außenwerbung und andere Kommunikationskanäle umfassen wird.

Um in die Rubrik „Russische Designer“ auf Lamoda aufgenommen zu werden, muss eine Marke eine Reihe von Kriterien erfüllen.

Die Marke muss in Russland oder der GUS als Warenzeichen eingetragen sein (alternativ müssen mindestens 30 % der Produktion in diesen Regionen angesiedelt sein). Sie muss auf einer starken, unverwechselbaren Markenidentität und einem konsistenten visuellen Code basieren – charakteristische Schnitte, markante Muster oder Silhouetten. Dieser Code muss durch eigene Inhalte konsequent kommuniziert werden – mindestens ein Marken-Shooting oder Lookbook muss jährlich veröffentlicht werden. Eine weitere zwingende Voraussetzung ist, dass die Marke keine große Einzelhandelspräsenz (weniger als 50 eigene Geschäfte) besitzt, aber über zusätzliche Vertriebskanäle jenseits von Marktplätzen verfügt.

„Unsere Mission ist es, einen Raum zu schaffen, in dem russische Designermarken nicht nur im Regal präsentiert werden, sondern für den Käufer wirklich sichtbar und interessant sind“, sagt Olga Tsios, Geschäftsführerin Marketing bei Lamoda.

Lamoda möchte ein Ort werden, an dem Designer ihre Authentizität bewahren, ihre unternehmerischen Fähigkeiten weiterentwickeln und gemeinsam mit der Plattform wachsen können. Im Bereich „Russische Designer“ geht es darum, bewusste Modeentscheidungen zu treffen, talentierte lokale Marken zu unterstützen und Vertrauen zwischen Marke, Plattform und Kunde aufzubauen.

 

Der russische Online-Marktplatz Lamoda hat beschlossen, seinen Bereich für den Verkauf von Kleidung, Schuhen und Accessoires lokaler Designer zu aktualisieren. Marken erhalten zudem Marketingunterstützung…
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