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Outsourcing der Schuhkennzeichnung ist der Ausweg! AXA-Führungskräfte teilen ihre erfolgreichen Erfahrungen
16.08.2019 3668

Outsourcing der Schuhkennzeichnung ist der Ausweg! AXA-Führungskräfte teilen ihre erfolgreichen Erfahrungen

Jetzt, da die Kennzeichnung obligatorisch geworden ist, fragen sich die meisten Unternehmen: Was tun? Teure Ausrüstung kaufen, zusätzliche Mitarbeiter einstellen, schulen - all das ist mit einer Menge Investitionen verbunden, und das Risiko steigt in den roten Bereich. Eine andere Sache ist, wenn jemand bereit ist, alle Probleme auf sich zu nehmen und sie vor unnötigen Kosten zu bewahren. In früheren Ausgaben von Shoes Report haben wir über die Pläne des Unternehmens berichtet. AXA zum Markieren von Schuhen von Drittanbietern. Als die Pläne in Erfüllung gingen, haben wir beschlossen, die Experten des Unternehmens nach den Fortschritten und ersten Erfolgen zu befragen. Dmitry Lavrukhin, Generaldirektor von AXA, und Alexander Senko, Direktor für Informationstechnologie bei AXA, beantworten ausführliche Fragen aus der Redaktion.

Dmitry Lavrukhin Dmitry Lavrukhin - AXA-Geschäftsführer
Alexander Senko Alexander Senko - IT-Direktor bei AXA

Shoes Report (SR): Welche Etikettierungsergebnisse haben Sie bisher erzielt?

Dmitry Lavrukhin (D.L.): Bisher haben wir ein eigenes IT-System zur Kennzeichnung entwickelt, das den Namen ARME (Labeling Workstation - Ed.) Trägt. Im Juni wurde 2019 erfolgreich in unserem italienischen Werk eingeführt. Wir haben es ausgiebig getestet, es funktioniert effizient und ohne Unterbrechungen. Derzeit befinden wir uns in Verhandlungen mit mehreren Schuhfirmen über die Umsetzung und das weitere Outsourcing von Kennzeichnungen.

Alexander Senko (A.S.): Aus technischer Sicht sind die meisten notwendigen Geschäftsprozesse bereits implementiert, die Funktionalität ist von der Ausgabe bis zum Inverkehrbringen bereit und die Übertragung von Kennzeichnungscodes an andere juristische Personen ist möglich.

Shoes Report (SR): Haben Sie Erfahrung mit der Integration von Kennzeichnungssystemen in europäische Unternehmen und Hersteller?

D.L .: Einige europäische Unternehmen stimmten der Verwendung der von uns entwickelten Software nicht zu. In diesem Zusammenhang wurde der Austausch von Kennzeichnungscodes zwischen unseren Systemen eingerichtet. Zum Beispiel war es möglich, ein Programm namens Shoes Factory zu integrieren. Das Niveau unserer Software beseitigt fast vollständig den menschlichen Faktor, der seine hohe Qualität anzeigt.

Shoes Report (SR): Ist Ihr Etikettiersystem auf die Lagerung zugeschnitten?

D.L .: Das ARME-System wurde erfolgreich für die Kennzeichnung in Lagern angepasst. Die Lösung ist vollständig fertig und wir haben bereits Verträge mit vier Unternehmen zur Implementierung unseres Systems abgeschlossen. Dies sind europäische Partner, die zugestimmt haben, uns den Etikettierungsservice vollständig zu geben. Derzeit verhandeln wir mit einem der Partnerlager in Deutschland. Wir entwickeln uns erfolgreich in diese Richtung.

Shoes Report (SR): Haben Sie vor, über die reine Beschriftung von Schuhen hinauszugehen?

D.L .: Ja, wir sind Teil eines Pilotprojekts zur Etikettierung. Da es fast vollständig mit dem Schuhprojekt identisch ist, planen wir, Etikettierungsdienstleistungen für produzierende Unternehmen bereitzustellen. Wir sind auch bereit für Verhandlungen mit Unternehmen, die an unseren Dienstleistungen interessiert sind.

Shoes Report (SR): Markieren Sie die Reste?

D.L .: Ja, wir haben bereits Anfragen von Unternehmen erhalten, die diesen Service durch Outsourcing erhalten möchten.

A.S .: Für diese Aufgaben wurde die notwendige Ausrüstung angeschafft und ein spezieller Algorithmus entwickelt, mit Betriebsschemata, Drucken und Übermitteln von Markierungscodes.

Das Interview führte Ekaterina Sergeeva.

Nun, da die Kennzeichnung obligatorisch geworden ist, fragen sich die meisten Unternehmen: Was ist zu tun? Teure Ausrüstung kaufen, zusätzliche Mitarbeiter einstellen, ausbilden - all das hat es in sich ...
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