Der siebzehnte Wettbewerb junger Designer von Schuhen und Accessoires Moshoes Style fand Ende März in Moskau statt. In diesem Jahr war die Moskauer Universität für Design und Technologie (MGUDT) der alleinige Veranstalter.
Diesmal fanden sowohl die Abschlussshow als auch die Galashow im modischen Fabrique Club statt. „Natürlich war es in diesem Jahr schwieriger als zuletzt, einen Wettbewerb zu organisieren. Trotzdem haben wir beschlossen, dieses Projekt nicht aufzugeben, da jedes Jahr viele unserer Studenten und Absolventen daran teilnehmen. Für sie ist der Wettbewerb eine hervorragende Gelegenheit, mit Fachleuten zu kommunizieren und ihre Einschätzung zu hören “, sagte Vitaly Fukin, Vorsitzender der Wettbewerbsjury, Präsident der Moskauer Staatlichen Universität für Ingenieurwesen und Technologie.
Fünf Tage lang zeigten junge Designer von Schuhen und Accessoires aus Russland, Deutschland und Polen ihre Arbeiten (insgesamt mehr als 90-Kollektionen). Infolgedessen erreichte 51 das Finale.
Der Wettbewerb bestand aus zwei Teilen: kreativ, direkt und intellektuell. Die Teilnehmer konnten während der theoretischen Runde der Olympiade, an der alle Teilnehmer teilnahmen, ihren Intellekt zeigen. Vergessen Sie nicht, dass MosShoes Style Teil der dritten Runde der Allrussischen Studentenolympiade ist. Obwohl im Design, rückt die Praxis die Theorie immer in den Hintergrund. Dies wurde durch die Demonstrationen des Wettbewerbs bewiesen, denen die Organisatoren und die Teilnehmer selbst maximale Aufmerksamkeit schenkten.
Das erste, woran ich mich erinnere, was auf dem Podium passiert ist, waren Bilder. Das Spielen mit verschiedenen Themen und Kreativität aus Gründen der Kreativität ist ein charakteristisches Merkmal der Arbeit aller Designstudenten. Dies gilt insbesondere für die Nominierungen Haute Couture und Avangard, deren Teilnehmer in der Regel nicht über die kommerzielle Komponente der Modelle nachdenken. Übrigens beschränken sich die Teilnehmer heute nicht mehr nur auf die Herstellung von Schuhen oder Accessoires, sondern versuchen im Gegenteil, das Bild vollständig zusammenzusetzen und nach dem Vorbild erfahrener Kollegen sogar eine Show aus einer kleinen Präsentation zu machen. Daher - die Entstehung des aktuellen Themas der alten Schule (Herrensandalen a la "sowjetische Schule") in Igor Ivanovs "Pionieren des XNUMX. Jahrhunderts" Shingarevs), spanische Schönheiten in roten Stiefeln und Stiefeletten mit Quasten aus Toreador-Kostümen.
Das Thema Osten erhielt genügend Aufmerksamkeit. Japan, ein Land mit kriegerischen Samurai und mysteriöser Geisha, inspirierte Aiana Filippova und Sergei Titov, die Schöpfer der Kollektionen "Land of the Rising Style" (Schuhe basierend auf der nationalen japanischen Kleidung) und "Where the Sun Rises". Die Bijouterie-Sammlung Fata Morgana von Stepan Petrov war den geisterhaften Frauen des Fernen Ostens gewidmet, die in Wohnwagen in der Wüste unterwegs waren.
Ein weiterer positiver Aspekt des Wettbewerbs ist der Versuch der teilnehmenden und teilweise sehr erfolgreichen Teilnehmer, modischen Schuhtrends zu entsprechen. Natürlich reagieren die Schüler nicht so schnell und genau auf sie, dennoch entsprechen die Form der Ferse, der Polster sowie die Zusammensetzung einiger Bilder Makrotrends. So fand das Thema des aggressiven Rocks seinen Spiegel in der Sammlung Вack to black von Alexey Skripnikov.
Im Vordergrund standen jedoch erwartungsgemäß diejenigen, die gleichermaßen über das Konzept und die kompetente Ausführung der Sammlung nachdachten. "Rubik's Cube" von Lucy Avetyan schockierte mit seiner Unauffälligkeit und indirekten Zitierung des beliebten Puzzles. Der Designer legte Wert auf replizierte Farbkombinationen auf schwarzem Hintergrund. Der Grand Prix des Wettbewerbs wurde jedoch der Zärtlichkeit und Weiblichkeit von Maria Sitnikova verliehen. Perlmuttstiefel und Stiefeletten mit klassischem Pfennigabsatz und abgerundeter Spitze. Und was? Eine ziemlich kommerzielle Option.
Am Ende des Wettbewerbs wurden die Autoren der besten Werke mit Diplomen ausgezeichnet. Diejenigen, die nicht zu den Gewinnern gehören, können sich beim nächsten Wettbewerb im 2010-Jahr versuchen. MGUDT verspricht, dass es stattfinden wird.
Gewinner des Moshoes Style-2009-Wettbewerbs
Grand Prix - Maria Sitnikova "Tropfen Perlmutt" (MGUDT)
Pret-a-Porter:
1. Lusya Avetyan "Zauberwürfel" (MGUDT)
2. Alexandra Melnikova "Die Dame hat ihr Gepäck aufgegeben" (MGUDT)
3. Aina Filippova "Land des aufstrebenden Stils" (Staatliche Universität für Technologie und Design St. Petersburg), Mikhail Yadrov "Wir sind aus Odessa" (Novosibirsk Technological Institute)
Haute Couture:
1. Sergey Titov "Wo die Sonne aufgeht" (MGUDT)
2. Anna Stanios, Anita Grushka "Männliche Akzente" (Radom Polytechnic University)
3. Julia Vasendina "Karussell der Farben" (MGUDT)
Avantgarde:
1. Evgeny Khripakov "Illusion des Wilden Westens" (MGUDT)
2. Ekaterina Ryabova "Auf den Flügeln der Liebe" (MGUDT)
3. Olga Mikhailova "Der Baum des Lebens" (Staatliche Universität für Technologie und Design St. Petersburg)
Zubehör:
1. Stepan Petrov "Fata Morgana" (MGUDT)
2. Julia Clam, Sylvia Falb, Bianca Schmidt, Hennett Sonnichsen, Rachel Ulm, Elena Walpzhitz, Katanna Gems "Ich bin bei dir" (Deutschland)
3. Julia Vasendina Le Charm
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